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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen müssen wir das End- und Königschießen leider absagen. Wir werden Euch informieren sobald der normale Schützenbetrieb wieder weitergeht und ob es einen Ersatztermin für unser End- und Königschießen gibt.

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Aufgrund der aktuellen Situation, findet bis einschließlich 16. April kein Vereinsabend, kein Jugendtraining und keine Wettkämpfe statt. Ob das End- und Königschießen am 23./24. April stattfindet, werden wir Euch rechtzeitig informieren.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Preller Schützen Neuhausen am 23. November 2019

Jahreshautpversammlung 2019

Neu Gewählte und Ehrengast (von links): Hans-Jürgen Sterz, Siegfried Stannek, Rosemarie Fischer, Rudi Laumer, Inge Gerl, Jonas Dallmeier, Helmut Gerl, Renate Schiller, Marianne Sterz, Fabian Tremml, Elias Dallmeier, Raphael Riedl und Hans-Jürgen Fischer (Foto: Traub)

Der Gemeinschaftsraum im Schützenhaus war prall gefüllt. Man konnte bemerken, dass das Interesse groß war bei den Mitgliedern. Standen doch nicht nur der Bericht zum vergangenen Vereinsjahr auf dem Programm zur Jahreshauptversammlung (JHV), sondern auch Neuwahlen waren angesagt.
Zum Beginn der JHV begrüßte der 2. Vorstand und Schützenmeister Jonas Dallmeier die zahlreichen Schützenkameraden/-innen. In seiner Einleitung verwies er auf das umfangreiche Programm an diesem Abend, das es zu absolvieren galt.
Es ist ein Grundsatz zu Beginn jeder JHV jenen Mitgliedern, die im Laufe des Vereinsjahrs durch ihren Heimgang nicht mehr in der Mitte des Vereins sich befinden, eine würdevolle Ehrung mit der Geste eines Gedenkens zu widmen. Im Totengedenken wurde gedacht an Franziska Wissekal und Heinrich Praml (1. Vorstand/Schützenmeister).
Im Anschluss daran wurde die satzungsmäßige Beschlussfähigkeit unter Eintragung in die Anwesenheitsliste festgestellt. Als Ehrengast richtete Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer an die Versammlung noch Grußworte seitens der Gemeinde Offenberg, wobei er die Bedeutung des Vereinslebens und ihre Wirkung für die Allgemeinheit im Besonderen herausstellte.
Bevor die weitere Tagesordnung der JHV fortgesetzt wird, hat Schützmeister Jonas Dallmeier zum gemeinsamen Abendessen geladen. Die Vorbereitung dazu war nicht ohne, denn für die große Zahl der Teilnehmer brauchte es auch einen gehörigen Aufwand. Jeder sollte in den Genuss eines doch reichhaltigen Menüs kommen.
Nach dem alle versorgt waren und die satte Zufriedenheit sich zeigte, begann der 2. Vorsitzende mit seinem Bericht zum Vereinsjahr. Seit der letzten JHV am 24.11.2018 kann man auf ein lebendiges Vereinsjahr zurückschauen. Angefangen von der Adventsfeier, der JHV Gau Deggendorf bei der Josef Brandl mit der kleinen Verdienstmedaille in Gold und Jonas Dallmeier mit der großen Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet wurde, gab es zum End- und Königsschießen am 25. und 26.4.2019 wieder tolle Preise zur Siegerehrung. Hans-Jürgen Sterz besorgte die Preise. Der Patenverein Dutenhofen wurde besucht. Für die 60-Jahr Feier am 6. Juli wurde im Stadl in Wolfstein groß gefeiert.
Ein lebendiges Programm gestaltete diesen Festtag bis in den Abend hinein. Am Ferienprogramm beteiligte man sich mit einem Sommerbiathlon. Das Weinfest am 2. Oktober war dann der Abschluss des Vereinsjahrs.
Der Jugendleiter Elias Dallmeier gab in seinem Jahresbericht auch die Mannschaftsergebnisse bekannt. Besonders erfolgreich war Michael Schwab.
Der Sportleiter Rudi Laumer stellte detailliert die Erfolge der Teilnehmer dar. In der Gaurunde 2018/2019 waren drei Mannschaften vertreten. In der 1. Mannschaft B-Klasse gab es den 2. Platz, die 2. Mannschaft C-Klasse belegte den 5. Platz und Luftgewehr aufgelegt den 4. Platz.
Zur Kapitalausstattung des Vereins gab Marianne Sterz als Schatzmeisterin ihren Statusbericht ab. Aufgrund von Mehrausgaben entstand eine Unterdeckung in den Finanzen. Es sei erforderlich das Defizit auszugleichen. Einzig allein der Gastronomiebereich erwirtschaftete ein Plus durch die Umsätze bei den Festen.
Es folgte der Bericht der Kassenprüfer Helmut und Inge Gerl. Sie bestätigten die gewissenhafte und einwandfreie Kassenführung der Schatzmeisterin Marianne Sterz. Sie empfahlen, bei der Abstimmung die Entlastung auszusprechen.
Nun wurden die Mitglieder aufgerufen, in ihrem Votum die Entlastung der Vorstandschaft und Haushaltsführung der Schatzmeisterin mittels Akklamation auszusprechen. Im Ergebnis wurde Einstimmigkeit erteilt.
Jetzt kam man zum wichtigsten Teil der JHV. In Neuwahlen sollten die Vereinsführung und die weiteren Zweige der Organisatoren neu bestimmt werden. Als neutraler Wahlleiter stellte sich Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer zur Verfügung. Die Liste der Kandidaten hatte sich schon im Vorfeld klar gebildet. Für den 1. Vorstand kandidierte alleinig Jonas Dallmeier. Für den 2. Vorstand konkurrierten Rosemarie Fischer und Elias Dallmeier. In der geheimen Wahl per Stimmzettel war Fischer mit 25 Stimmen erfolgreich. Für den 3. Vorstand wurde Elias Dallmeier alleinig gewählt. Schatzmeisterin Marianne Sterz wurde wieder bestimmt. Ebenso der Schriftführer Hansjürgen Sterz. Gleichermaßen Sportleiter Rudi Laumer, Damenleiterin Renate Schiller, Jugendleiter Michael Schwab und die Kassenprüfer Helmut und Inge Gerl. Auch die fünf Beisitzer wurden erneut wieder gewählt. Alle Wahlergebnisse waren einstimmig bis auf die Wahl des 2. Vorsitzenden.
Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer gratulierte allen Gewählten und der Bereitschaft sich in das Vereinsleben einzubringen und wünschte ein weiteres lebendiges Vereinsjahr.
Zum letzten Programmpunkt gab der neue 1. Vorstand und Schützenmeister Jonas Dallmeier einen Ausblick auf das kommende Jahresprogramm. Es soll wieder ein interessantes Jahr werden. Beginnend am 12. Dezember mit der Adventsfeier. Es würde den Rahmen des Berichts sprengen, alle Vorhaben aufzuzählen. Ein Termin sei aber hervorgehoben. Man hat eine mehrtägige Reise für einen Ausflug nach St. Johann in Österreich vom 11. bis 13. September in Vorbereitung. Das ganze Programm für 2020 wird den Mitgliedern noch zugestellt. Da es zu Wünschen und Anträgen keine Wortmeldungen gab, bedankte sich der 1. Vorsitzende Jonas Dallmeier nochmals für die Mitarbeit aller in der Vergangenheit, sowie der zahlreichen Teilnahme an der JHV und wünschte eine segensreiche Weihnacht mit einem erfolgreichen neuen Vereinsjahr. Mit diesen Worten beschloss er die Veranstaltung leitete über zu einem geselligen Abend. – ft

Weinfest 2019

In tiefer Trauer und fassungslos nehmen wir Abschied von unserem Schützenmeister und Schützenkameraden Heinrich Praml

Nachruf Praml Heinrich

60 Jahre Preller Schützen

60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen
60 Jahre Prellerschützen

Der Schützenverein Preller Schützen von 1959 e.V. beging am 06.07.2019 sein 60. Jähriges Gründungsfest zusammen mit vielen Eherengästen. Dazu wurden alle Mitglieder des Vereins in den Stadl nach Wolfstein eingeladen. Am späten Nachmittag nach Kaffee und Kuchen zogen die Festgäste unter den Klängen der Degernbacher Blaskapelle durch die Siedlung von Wolfstein zum festlich geschmückten Hinterplatz des Stadls, wo Pfarrer Zeindlmeier den Feldgottesdienst zelebrierte. Anschließend feierten die Schützen zusammen mit der Blaskapelle, zwei Gstanzlsängern aus der Region (Max Stadler und Paul Hilmer) und einem Überraschungsgast, Christian Holmer verkleidet als König Ludwig, der den Verein für seinen Zusammenhalt und tolle Mitgestaltung des Vereinslebens in der Gemeinde lobte. Anlässlich des Jubiläums trug der 1. Schützenmeister Heinrich Praml folgende Festrede vor:

Liebe Schützenschwestern und liebe Schützenbrüder, als wir vor 60 Jahren unseren Schützenverein gründeten – ich selber war damals 22 Jahre alt – war uns nicht so bewusst wie heute, dass wir damit in eine große deutsche Gemeinschaft mit einer teilweise Jahrhunderte alten Tradition eintreten. Das Wort „SCHÜTZEN“ hängt unmittelbar mit dem Begriff des „SCHUTZES“ zusammen und erst daraus ist dann auch der Begriff „SCHIEßEN“ abgeleitet. Dieser Schutz aber bezog sich schon in früheren Jahrhunderten nicht nur auf Leib und Leben des Nächsten und seine Habe, sie galt in der Ausübung religiösgebotener Nächstenliebe auch des Sozialschwachen und dem Schutzlosen. Diese Aufgabe haben sich nicht nur die sog. Priviligierten Schützengesell-schaften in Bayern, die bereits im 14. und 15. Jahrhundert entstanden gestellt, sondern vor allem die Schützenbruderschaften, die zur gleichen Zeit vor allem in rheinisch nieder-deutschen Raum sich aus ihrer religiösen Haltung heraus in erster Linie den Schutz christlicher Heiligtümer zur Pflicht gemacht haben.

Wir treten heute noch bei hohen katholischen Festen sozusagen als symbolische Schutzwache des Allerheiligsten auf. Unsere Fahne begleitet jedes Jahr den Fronleichnamszug. In Aachen z.B. stellt die Karlsbruderschaft am Karlsfest in hohen Dom die Ehrenwache am Sarge Karls des Großen. Und das noch nach über 1000 Jahren. Nicht zu vergessen der Einsatz der Schützenbruderschaften in besonderen Notzeiten. Waren sie es doch die unerschrocken in den schrecklichen Jahren der Pest die Toten sammelten und begruben.

Diesen Vorspann zur Entwicklung und Geschichte der Schützen-vereine wollte ich deshalb anbringen, weil vor allem unsere jungen Mitglieder des Vereins sich der Tradition, der Überlieferung und des Brauchtums des Schützenverein noch nicht im Klaren sind. Die Jugend kennt unseren Verein zur Ermittlung von Meistern und Schützenkönigen, zur Austragung von Wettkämpfen in Form von Wettschießen und Schützenmeisterschaften . Die sportliche Seite des fairen Wettkampfs ist heute der wichtigste Teil des Schützenlebens. Keinesfalls zu unterschätzen ist jedoch auch der gesellschaftliche Zusammenhalt im Schützenverein wie gerade jetzt bei unserem 60ig-jährigem Schützenfest.

Die Schützen gehören heute unveräußerlich zum bunten Bild unseres Volkslebens. Waren die Schützen bis in die jüngere Vergangenheit in ihren Vereinigungen und Gesellschaften meist als Männer unter sich, so findet man neuerdings immer mehr Frauen in ihren Reihen. Eine Dame als Schützenkönigin ist heute schon eine Selbstverständlichkeit und gar kein so seltenes Bild mehr. Auch bei uns hat diese Entwicklung Einzug gehalten.

Und nun komme ich speziell zu unserem Verein.

Es war ein düsterer Allerseelennachmittag am 02.November 1959 unmittelbar nach einer Feuerwehrübung als wir uns im Anschluß daran im Gasthaus Ebner zu einer Gründungsver-sammlung zusammensetzten. Initiatior dieses Gedankens – wie konnte es anders sein – war der Gastwirt Jakob Ebner. Mindestens 20 gestandene Mannsbilder saßen an den Tischen und begannen langsam zu pokern, wer den ihr Vorstand bzw. ein 1.Schützenmeister sein könnte. Es dauerte nicht lange, bis ich ausgemacht war und sozusagen als Schützenmeister der 1. Stunde mindestens einmal für 10 Jahre als solcher fungierte.

Schon am 1. Schützenabend nach der konstituierenden Versammlung entstand die erste Kontroverse über die Namensgebung für unseren Verein. Unter mehreren Vorschlägen, einigte man sich schließlich auf meinen Vorschlag „PRELLER SCHÜTZEN NEUNAUSEN“ . Am Prell wohnte die überwiegende Zahl der neuen Schützenmitglieder. Am Prell stand auch das Schützenheim und auch die vorangegangene Feuerwehrübung fand am Prell statt. Die Verbindung war hergestellt und auch der Vereinsfrieden. Man begann mit dem Schießsport und eines unserer nächsten Aufgaben war sich mit dem Gauschützenmeisteramt in Deggendorf in Verbindung zu setzen. Kein geringerer als unser Ehrenbezirkschützenmeister Karl Gegenfurtner war der 1. offizielle Besucher in unserem Vereinsheim, der uns über die Vorteile eines Beitritts zum Schützengau Deggendorf informierte und zum bayer. Sportschützenbund und letzten Endes in die große Schar der Schützengesellschaften aufnahm. Mindestens 59 von den 60 Jahren unseres Bestehens gehört unser Verein dem Schützengau Deggendorf an. Die Preller Schützen waren immer bestrebt sowohl sportlich als auch gesellschaftlich etwas zu leisten. 1966 bereits haben wir mit großem Erfolg das Gauschießen abgehalten. Der Schirmherr war seinerzeit Landrat Josef Krug. Gauschützenkönig wurde damals mein Bruder Reinhold Praml. Die Beteiligung an unserem Gauschießen war ein Riesenerfolg und ein neuer Teilnehmerrekord wurde aufgestellt.

Langsamt konnte ich mich aus der Verantwortung als 1. Schützenmeister ziehen als das Schützenmeisteramt auf unseren Schützenkameraden Schafhauser Karl übertragen wurde. In seine Amtszeit fiel eine sehr nachhaltige und innige Bekanntschaft zwischen zwei Schützen-familien, nämlich die der Fam. Stannek und der Fam. Klimke aus Dutenhofen. Und ich erinnere mich noch sehr gut, als ein riesiger Bus aus Dutenhofen mit ca. 50 Schützenschwestern und Schützenbrüdern ankam. Das Heckfenster des Busses schmückte eine große weisse Fahne mit der Aufschrift

„KEIN FEUER , KEINE KOHLE KANN BRENNEN SO HEISS WIE DIE LIEBE ZWISCHEN BAYERN UND PREIß“

Mit diesem Spruch öffneten unsere Dutenhofener Freunde Tür und Tor in Neuhausen und wir begegnen uns seit dieser Zeit wechselseitig in rhytmischen Abständen.

1977 begann das große Aufrüsten bei den Preller Schützen. Kein geringerer als der damalige Landtagsabgeordnete Heinrich Praml sen. wurde mit überwältigender Mehrheit zum 1. Schützenmeister gewählt. Obwohl er das Amt erst wegen seiner erwähnten Tätigkeit im Jahre 1978 ausüben konnte – er ging in den politischen Ruhestand – stellte er dem Verein postwendend eine signifikante Bedingung:

„Ich mach euch den Schützenmeister nur, wenn ihr bereit seid im Jahr 1979 mit mir eine Fahnenweihe zu veranstalten“ .

Dies war ein langersehnter Wunsch vieler Vereinsmitglieder und nun hatten wir auch den Mann an der Spitze unseres Vereins dem wir alle das umfassende Wissen für ein derartiges Vorhaben zutrauten. Es ist zu erwähnen, dass in den Jahren 71 bis 79 sehr viele Frauen von Schützenkameraden als Mitglieder zum Verein stießen. Zusammen mit Ihnen wurde emsig daran gearbeitet, die Vorbereitungen für das große Schützenfest mit Fahnenweihe im Jahr 1979 vorzubereiten. Die zwischenzeitlich schon feststehende Fahnenmutter mit Ihrem unwiderstehlichem Drang zur einheitlichen Kleidung aller Schützenschwestern, handelte und schacherte mit der Fa. Lucie Linden den Preis, die Lage jeder einzelnen Falte im Schützenrock aus. Die Hutschnur mit Kordel am Herrenhut der Schützen löste um ein Haar eine Krise in der Führungsspitze des Schützenmeisteramtes aus. Im letzten Moment lenkte die Mehrheit der Schützen ein und beugte sich dem Diktat des 1. Schützenmeister Heinrich Praml sen. MDL in Ruhe.

Anekdoten die immer Anlass geben darüber zu schmunzeln.

Im Nachhinein können wir mit Stolz anerkennen, dass beide sowohl mein Vater als auch meine Mutter mit Ihrer Zähigkeit, Unnachgiebigkeit und Ausdauer bei der Vorbereitung derartiger schwerer Aufgaben Recht behielten. Zur Fahnenweihe vor genau 40 Jahren waren alle Schützenschwestern und Schützenbrüder von Kopf bis Fuß eingekleidet und erstmals auch die Hubertusschützen aus Dutenhofen. Landrat Dr. Karl, Gast bei einem Hallenfest, begrüßte damals unsere Freunde aus dem hessischen mit

„SOLCHE GRÜNE HABEN WIR GERN“

Unser Ehrenbezirksschützenmeister Karl Gegenfurtner hat unseren Verein, aufgrund der vorher geschilderten Bemühungen, vorgeschlagen, zur Teilnahme am Schützen-und Trachtenzug 1982 in München. 80 voll eingekleidete Schützenschwestern und Schützenbrüder maschierten 7 km durch München. Franz-Josef-Strauss der damalige Ministerpräsident Bayerns grüßte die Preller Schützen mit besonderer Herzlichkeit von seiner Kutsche aus. Ein Erlebnis für die Chronik. Gesellschaftliche Ereignisse waren für den Schützenmeister Praml sen. neben den sportlichen Zielen des Vereins immer dominant. Feiern über 3 Tage hinweg, wie bei der Fahnenweihe 79, war für ihn zwar beschwerlich aber keinesfalls entmutigend.

Eine weitere Anekdote: Ich erinnere mich mit besonderer Freude an einen Besuch unseres Schützenvereins in Dutenhofen anlässlich der Fahnenweihe der Hubertusschützen. Wir konnten uns nicht genug wundern, als wir des Bier trinkens besonders mächtig, im dortigen Bierzelt mit sogenannten 0,2 l Bierchen bedient wurden. Das war die Geburtsstunde der Preissenmaß.

Mit dem Schützenmeisteramt von damals erlebte der Schützenverein Preller Schützen einen enormen Aufschwung. Mit seinen über 100 Mitgliedern erfüllt er seit Jahrzehnten eine wichtige Aufgabe in der Jugendbetreuung und leistet einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in unserer Gemeinde.

Unter dem nächsten Schützenmeister und besonders durch Siegfried Stannek wurde die erwähnte Jugendarbeit immer mehr in den Vordergrund gerückt und das sportliche Ziel durch die Teilnahme an den Gaurundenwettkämpfen nie aus dem Auge verloren. Mit viel Fingerspitzengefühl hat er sein Zepter an die weiteren Schützen-meister abgegeben. Es ist besonders herauszuheben, dass es ihm gelungen ist, unseren Schützenverein komplett in die Hände von damals Neuhausener Neubürgern zu geben. Die Einbindung von ausschließlich nicht ehemaligen Neuhausnern in den Verein, ist ein Beispiel dafür, was man neudeutsch 100%ige Integration nennt. Über diese Entwicklung in unserem Vereinsleben sind wir Preller Schützen besonders stolz.

Hauser Heini, Wagner Sepp und Zosl Jürgen waren die Schützenmeister zum erfolgreichen 40ig jährigem Vereinsjubiläum. Heiner Gegenfurtner führte den Verein zum 50ig jährigem Jubiläum mit über 40 teilnehmenden Vereinen am Festtag mit Gottesdienst. Danach hatte man Mühe die Vorstandsspitze für die anstehenden Neuwahlen zu besetzen. 55 Jahre nachdem ich den Verein mit-begründet habe wurde ich erneut zum 1. Schützenmeister gewählt.

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, meinem Alter entsprechend wollen wir heute das 60ig jährige Wiegenfest der Preller Schützen v. 1959 Neuhausen etwas ruhiger angehen, haben aber dazu einige Protagonisten geladen, die bereits zur Fahnenweihe vor 40 Jahren ihr Bestes gaben. Es ist auch gelungen einen geschichtsträchtigen Gast zu verpflichten, der in der Lage sein wird, viele Vergangenheitsdelikte besonders eifriger Schützenbrüder aufzudecken.

Ich war immer fest in den Verein eingebunden. Meine Damen und Herren, Schirmherr unseres 40ig-jährigen und 50ig- jährigen Festjubiläums war ich und nun bin ich wieder 1.Schützenmeister, als solcher wünsche ich dem heutigem Tag viel Glück und Gottes Segen.

Dem Schützenverein der Preller Schützen ein blühen, wachsen und gedeihen in den nächsten Jahrzehnten.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Bei der Gauhauptversammlung am Samstag, den 16.03.2019, des Schützengaues Deggendorf wurden folgende Schützen öffentlich geehrt.

Gauehrung 16.03.2019 Jonas Dallmeier mit der großen Verdienstmedaille in Bronze des Schützengaues Deggendorf.
Josef Brandl mit der kleinen Verdienstmedaille in Gold des Schützengaues Deggendorf.
Der Gauschützenmeister Klemens Pfeuffer dankte beiden für ihre Verdienste um das Schützenwesen.

Jahreshauptversammlung 2018 der Preller Schützen v. 1959 Neuhausen

Die Preller Schützen luden zu Jahreshauptversammlung in ihr Schützenheim in Neuhausen ein. Schützenmeister Praml Heinrich begrüßte das volle Haus mit ihrem Ehrengast und 2. Gauschützenmeister Heiner Gegenfurtner. Nach einem besinnlichem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder Haban Günther und Winkler Sepp und einem ehrenden Nachruf für beide folgte noch vor den weiteren Tagesordnungspunkten ein gemeinsames Abendessen. Danach folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Schützenmeisters Praml Heinrich wie folgt:

„Die letzte Jahreshauptversammlung fand statt am 18.11.2017. Seit dieser Zeit wurde eine Adventsfeier 2017 mit 6 Weisenbläsern abgehalten. Danke an das Bläsersechstett aus der Gemeinde Offenberg. Am 27.12.2017 trafen sich rund 50 Vereinsmitglieder nach einem abendlichem Rundgang mit Zwischenstationen an einer Glühweinschänke im Sturmbräu bei der Lisa. Unser „Vereinsmusiker“ Stadler Max unterhielt uns bis Mitternacht. DANKE Max! Am 06.Januar 2018 stellten wir den Vereinskalender im Gasthaus Heininger Offenberg auf. Dort wurden unsere hausinternen und die Veranstaltungstermine aller Vereine in der Gemeinde Offenberg festgelegt. Unser Verein besuchte am 10.03.18 das Starkbierfest des SV Neuhausen . Am 19. Und 20.04.18 schloß unser Verein das aktive Schießjahr mit dem Endschießen ab. 8 Tage später folgte eine großartige Preisverteilung mit einem sehr reichhaltigen Gabentisch an Preisen. Am 10.05.18 wurde bei uns im Gastgarten Vatertag gefeiert. Danke an die jungen Schützen Michael Schwab und Elias Dallmeier am Grill sowie an Familie Sterz für die Gesamtorganisation. Der Besuch des 60-jährigen Gründungsfestes des TSV Aschenau am 25.-28.05.18 wurde für einige unserer Teilnehmer eine sehr feuchte Angelegenheit. Die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession am 31.05.18 ist für unseren Schützenverein eine jährliche Pflicht. Genauso das Stadlfest in Innenstetten bei den dortigen Waldschützen. Der Besuch des Sommerfestes der Kegler SKC77 am 09.06.18 gehört zu unserer Pflichtaufgabe genauso wie das Gartenfest des KRV`s . Den stimmungsvollen Abend des Sommerfests des TC Neuhausen habe ich leider nur mit meiner Frau genießen dürfen. Das muss sich ändern ! Unser Verein muss in der Lage sein zu jedem Dorfverein ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen und zu den gegenseitigen Veranstaltungen entsprechende Abordnungen zu schicken. Am 26.08.18 war unsere Jugend im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde mit dem 3. Sommerbiathlon im Einsatz. Ein schöner Erfolg für unsere Jungschützen und für alle Teilnehmer. Am 02.09.18 besuchte unser Verein das Mostfest des Ronconefreundeskreis und zeigte dort angemessene Präsenz. Der Tagesausflug mit Floßfahrt in Großraming am 08.09.18 mit Zwischenaufenthalt an der Donauschlinge in Schlögen bleibt manchen in guter Erinnerung. Das Highlight des Vereinsjahres war sicher wieder unser Weinfest am 02.10.18 in der Turnhalle Neuhausen. Hierbei geht mein besonderer Dank an die Schulleitung für die großzügige Bereitsstellung der Schulturnhalle. An die Protagonisten Marianne und H.Jürgen Sterz sowie Stannek Siegfried geht mein besonderer Dank. Ohne sie müsste sich der Verein neu erfinden. Mit vollem Einsatz beim Auf- und Abbau waren auch tätig: Dr. Fritz Schulz, Jonas Dallmeier, Michael Schwab, Elias Dallmeier und weitere 10 Jungschützen. Renate Schiller besorgte den Tischschmuck und schmückte sie mit großer Sorgfalt. Christine Hauser und Roswitha Eis standen am Festtag hinter der Theke und sorgten für das Wohl der zahlreichen Besucher. Isabell Mühlbauer erledigte den Service dazu. Der Zusammenhalt im Verein ist beispielhaft. Am 18.11.18 haben wir noch die Gemeindemeisterschaft bestritten – mit bescheidenem Erfolg. Hier ist Luft nach oben. Abschließend folgten wir noch einer Einladung der Gemeinde zum Volkstrauertag. Der Schützenverein war mit einer Fahnenabordnung präsent. Am Schluß eines Wirtschaftsjahres ist auch noch zu danken unserer Wirtin Rosemarie Fischer für die Besorgung aller notw. Getränke und reibungslosen Wirtsbetrieb an unseren Schießabenden.Last but not least danke ich den Damen des Reinigungspersonals für ein jederzeit top gereinigtes Schützenheim.„

Es folgte der Bericht des Sportleiters vom 2. Schützenmeister Jonas Dallmeier , den er für den abwesenden Rudi Laumer vornahm. Auch der Bericht des Jugendleiters Michael Schwab hatte wieder eine sehr positive Seite. Erstmals hat sich wieder, nach jahrelanger Durststrecke, eine junge Mannschaft zusammengefunden, die an den Gaurundenkämpfen teilnimmt. Der abschließende Kassenbericht der Schatzmeisterin Marianne Sterz fiel zum Gefallen aller Mitglieder heuer wieder positiv aus. Die finanzielle Delle aus dem Vorjahr war wettgemacht.
Die Schatzmeisterin und die gesamte Vorstandsschaft wurde einstimmig entlastet.

Preller Schützen v.1959 Neuhausen hielten ein „griabiges“ Weinfest 2018

Einen festlichen, gemütlichen und griabigen Abend bei „Wein, Weib u. Gesang“ veranstalteten, wie jedes Jahr die Preller Schützen an ihrem Weinfest.

Preller Schützen Neuhausen Weinfest 2018

Viele fleißige Hände von Vereinsmitgliedern haben den Abend spitzenmäßig vorbereitet, so dass ein Erfolg bei Musik und Wein garantiert war. In der zur Weinlaube dekorierten Schulturnhalle entstand bei gedimmter Beleuchtung ein stimmungsvolles Ambiente, dass die zahlreichen Besucher an „Wiener Heurigen“ erinnerte. Ob jemand erlesene Weine oder deftige Schmankerl, wie Verhakertes oder Schmalzbrote, wie Brote mit Geselchtem oder O`batztem orderten, oder nur das Tanzbein schwingen wollte, es war für jeden etwas geboten.
Die Eröffnung des Abends und die Begrüßung der Gäste oblag dem 1. Schützenmeister der Preller Schützen, Heinrich Praml. Er freute sich, dass die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt war. Einen herzlichen Willkommensgruß erstattet er sowohl Herrn Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer mit seiner Gattin Beatrice sowie den vielen Vereinsabordnungen mit Ihren Vorständen. Ein besonders inniger Dank ging auch an die Schulleitung der Grundschule Neuhausen für die wiederholte Zurverfügungsstellung der Schulturnhalle.
Großen Anteil an dem Erfolg des Weinfestes hatte wie immer der Musiker „Pino“, heuer mit Kollegen. Sie fanden auf Anhieb den richtigen Ton für Jung und Alt. Auch die „Tanzwütigen“ kamen voll auf Ihre Rechnung.
Ob weiß oder rot, ob herb oder lieblich, ob spritzig oder samtweich, jeder hat das passende Tröpfchen bei den angebotenen Weinen gefunden und auch die dazu vorzüglich schmeckenden Happen fanden großen Anklang bei den zahlreichen Gästen.
An der Bachusbar und auf dem Parkett feierten noch viele Gäste bis weit nach Mitternacht und forderten die Musiker Unisono zu „Zugaben“.
Ein besonders herzliches Dankeschön richtete Schützenmeister H. Praml an die Bevölkerung der Gemeinde Offenberg und den auswärtigen Gästen. die mit Ihrem Besuch und den vorwiegend schönen Trachtengewändern der Garant für den rauschenden Abend waren.
Der Tag vor der Deutschen Einheit hat sich als idealer Termin für das Weinfest der Preller Schützen Neuhausen erwiesen. Es ergeht die Bitte, diesen Termin auch für 2019 ganz dick im Kalender mit „Weinfest Preller Schützen“ vorzumerken.

Die Preller Schützen feiern 2019 „60 Jahre Preller Schützen“ , „50 Jahre Weinfest“ und 40 Jahre Pino als Musiker.